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Übersicht
06.12.07  Keine Heiligabendsession dieses Jahr
14.11.07  Ecki als Modell
22.10.07  Ein Wochenende in Blau-Gold-Grün
05.10.07  Rückblicke
29.07.07  Zwei Bluesladies an der Weser
26.06.07  Mit Fuchstours an die Ostsee
12.06.07  Heiße Hamburger
18.05.07  Grüner Blitz, schwarzer Mittwoch und blaue Abende
14.04.07  Das erste Viertel ist rum!
12.02.07  Zum letzten Mal "Under Prescher"
10.01.07  Südseitenmarmelade



06.12.07
Keine Heiligabendsession dieses Jahr

Zunächst haben wir euch eine weniger erfreuliche Nachricht mitzuteilen: Unsere traditionelle Heiligabendsession in Offenbachs in Hannover wird entgegen allen ursprünglichen Planungen und Ankündigungen leider nicht stattfinden. Der Grund liegt darin, daß der letzte Pächter kurzfristig gekündigt hat und Offenbachs nun seit ein paar Tagen geschlossen ist. Das ist sehr bedauerlich, waren die seit etwa 15 Jahren regelmäßig stattfindenden Heiligabendsessions doch immer gut besucht und überaus beliebt. Leider erfuhren wir von der Schließung erst am 04.12.07, nachdem die Ankündigungen in den Monatsmagazinen bereits draußen waren.


Itīs M.E. & Band beim letztjährigen Konzert in der Bluesgarage im Dezember 2006

Es gibt zum Glück jedoch eine andere Gelegenheit, Itīs M.E. & Band in diesem Jahr noch einmal zu sehen. Martina, Ecki, Kay, Gunnar und Markus werden am Samstag, den 22.12.07 um 21.00 Uhr in der Bluesgarage in Isernhagen ihre aktuelle CD The Best Of The First 15 Years präsentieren. Allen, die nicht in die Bluesgarage kommen können (und das werden hoffentlich nicht so viele sein), wünschen wir schon jetzt ein schönes Weihnachtsfest und einen geschmeidigen Rutsch in ein hammermäßiges neues Jahr!

Keep the faith!



14.11.07
Ecki als Modell


Foto: Thorsten Wingenfelder

Manchmal passieren Dinge, mit denen man niemals rechnet. Da bringt Thorsten Wingenfelder zur Aufnahmesession von Songs in blue flat minor seine Kamera mit und macht zwischendurch einfach mal ein paar Fotos von Fuchs und Ecki, und oops - ein paar Wochen später gewinnt er mit einem dieser Fotos (siehe links) auf Anhieb den zweiten Preis im Rahmen der Fränkischen Medientage in der Kategorie Porträt-Fotografie. Herzlichen Glückwunsch, Thorsten! Eine zweite Karriere als Fotograph scheint da sicher zu sein. Ob es bei Ecki zu einer solchen als Modell reichen wird, bleibt allerdings abzuwarten.

Ecki wird die beiden Fury in the Slaughterhouse Gründer Kai und Thorsten Wingenfelder übrigens auf zwei exklusiven Konzerten am 14.12.2007 im Antikschuppen in Bad Segeberg und am 15.12.2007 in der Sporthalle in Nümbrecht als Keyboarder zur Seite stehen. Unter dem Namen The Wingenfelders werden Kai und Thorsten mit ihrer Band bestehend aus Lutz Sauerbier, Volker Rechin, Ecki Hüdepohl und Thimo Sander diverse Fury-Songs und die Highlights aus allen Soloaktivitäten der beiden Brüder darbieten.



22.10.07
Ein Wochenende in Blau-Gold-Grün

Am vergangenen Donnerstag luden wir zum ersten Evening in blue flat minor in die hannoversche Marlene ein. Viele Leute (die Marlene war nahezu ausverkauft) waren gekommen, um uns erstmalig von einer eher unbekannten Seite zu sehen oder vielmehr zu hören. Nachdem Robby Ballhause das Publikum mit einigen selbstkomponierten Songs perfekt auf den Abend eingestimmt hatte, betraten wir einigermaßen nervös die Bühne. Die Nervosität verflog allerdings sehr schnell, denn das Publikum war großartig: die Gäste hingen uns sozusagen an den Lippen, und man hätte die berühmte Stecknadel fallen hören können.
An evening in blue flat minor in der Marlene
Foto: Kay Bremer
Nach zweimal 45 Minuten mit allen Songs unserer aktuellen CD Songs in blue flat minor sowie einigen von unseren vorherigen Platten und zwei Zugaben verließen wir erschöpft aber glücklich die Bühne. Die vielen Komplimente und die hervorragende Resonanz bestätigen uns darin, den eingeschlagenen Weg weiterzugehen. Und so freuen wir uns auf weitere "blaue Abende" u.a. in Postfeld und Brunsbüttel.


Matthias, Ecki, Sven, Fuchs und Timm
im Goldenen Anker, Stralsund
Am nächsten Abend ging es in Triobessetzung nach Stralsund in die Kulturschmiede, wo Ecki bereits im Februar mit Thorsten Wingenfelder ein Gastspiel gegeben hatte. Schon damals rankten Legenden um eine Hafenkneipe namens Goldener Anker, die wir im Februar aber leider verschlossen vorgefunden hatten. Nach mehr als einem halben Jahr des Wartens erfüllte sich dann endlich Eckis Wunsch: Gemeinsam mit den Veranstaltern Matthias und Timm betraten wir den Goldenen Anker, der sich als im positiven Sinne des Wortes unspektakulärer, etwas heruntergekommener dafür umso kultigerer Treffpunkt der Stralsunder Szene herausstellte. Dort nahmen wir dann noch den einen oder anderen Absacker.
Hinterher stellte sich heraus, daß unser damaliger Mixer des Thorsten Wingenfelder Akustik Trios, Martin Kühlechner, am selben Tag mit Marquess in Stralsund war und den Abend seinerseits nur wenige Meter vom Goldenen Anker entfernt im Brasil ausklingen ließ. Zufälle gibtīs...

Und der Zufälle nicht genug: Tags darauf spielten wir im Rahmen der 7. Rostocker Musiknacht in einem Irish Pub namens Shamrock. Wir waren in der Nikolaikirche untergebracht, die mittlerweile zum einen als Veranstaltungsraum genutzt wird und zum anderen im siebten Stock Gästezimmer bereithält. In selbiger Kirche trat am gleichen Abend Geraldine MacGowan mit ihrem Trio auf. Geraldine hatte jahrelang in Hannover gelebt, wo sie parallel zu ihrer Gesangskarriere mehrere Irish Pubs geführt hatte. Wir hatten dort früher desöfteren gemeinsam gejammt oder einfach nur Guiness getrunken, und nun trafen wir uns nach sechs Jahren ausgerechnet in Rostock wieder.


Brian, Geraldine, Fuchs und Ecki
im Shamrock, Rostock
Die Freude war auf beiden Seiten groß, und Geraldine und ihr Pipespieler Brian OīConnor besuchten uns nach ihrem Konzert noch im Shamrock. So hatte nach dem blauen Abend in der Marlene und dem Goldenen Anker in Stralsund auch der dritte, "irische" Abend seine Farbe.

Und an Zufälle glauben wir schon lange nicht mehr. Keep the faith!



05.10.07
Rückblicke

Mit Rückblicken haben wir eigentlich so unsere Probleme: Sie wirken oft nostalgisch verklärt und lassen den Verdacht aufkommen, man lebe stärker in der Vergangenheit als in der Gegenwart. Und "Best Of" CDs erscheinen meist, wenn sich eine Band bereits aufgelöst hat und man mit alten Aufnahmen noch schnell mal ein bißchen Geld verdienen möchte. Aber keine Sorge: Zum einen haben wir noch lange nicht vor, uns aufzulösen (dazu haben wir noch viel zu viele Pläne), zum anderen wäre es das erste Mal, wenn wir an einer CD Geld verdienen würden. Heutzutage ist man als Künstler froh, wenn die Produktionskosten wieder eingespielt werden. Der Grund für unsere in den nächsten Tagen erscheinende "Best Of" CD liegt darin, daß unsere ersten drei CDs bereits vergriffen sind und von Parisian Waltz nur noch wenige Restexemplare existieren.


The best of the first 15 years

Und so haben wir die besten Titel zu einer CD mit insgesamt fast 80 Minuten Spieldauer zusammengefaßt, inklusive drei bislang unveröffentlichte Demotracks von All in the name of love (mit Ossy Pfeiffer am Leadgesang), Hearts on fire (gesungen von Werner Löhr!) sowie einer chilligen Version des Itīs M.E.-Klassikers Love lies. Dazu gibt es ein großzügig gestaltetes 20-seitiges Booklet mit allen Texten, umfassenden Informationen zu den einzelnen Titeln sowie einer kurzen Bandbiographie. Die CD kostet 13,- € zzgl. 2,- € Versandkosten zzgl. 19% Mwst. Wer eine haben möchte, schickt uns entweder eine E-Mail (Adresse siehe unterer Balken) oder (noch besser) kommt zu einem unserer Konzerte (siehe Termine).

Der zweite Rückblick gilt dem wettermäßig recht durchwachsenen Sommer 2007. So eine richtig laue Sommernacht hatten wir selten, dafür umso mehr Auftritte bei herbstähnlicher Witterung. Das Jadefest in Wilhelmshaven beispielsweise fand bei Regen und Sturm statt (einige Bühnen durften gar nicht mehr betreten werden), und auch die Veranstaltung "Sagenhaftes Bad Nenndorf" litt unter beharrlichem Dauerregen und glühweinfreundlichen Temperaturen. Umso erstaunlicher ist es daher, daß unsere gesamten sechs (!!!) Auftritte im Biergarten Bischofshol stattfinden konnten und fast durchweg von strahlendem Sonnenschein begleitet wurden. Und es gab einige wirklich schöne Festivals. So traf sich im August fast die gesamte deutsche Bluesszene auf dem Blue Wave Festival auf Rügen. Wir selbst spielten dort zwei Gigs und feierten am ersten Abend mit vielen Kollegen in Fuchsī Geburtstag hinein, jammten mit den Chargers, Steve Baker und Abi Wallenstein und trafen viele Freunde und Bekannte, u.a. B.B. & the Blues Shacks, Georg Schroeter und Mark Breitfelder, Andreas Bock, Michael Maas und viele andere. Angesichts der durchweg tollen Athmosphäre war es schade, daß wir unmittelbar nach unserem Auftritt am Kap Arkona wieder nach Hannover zurückfahren mußten, denn wir hatten am nächsten Vormittag noch einen Auftritt in Hannover.

Und die Sommersaison ist für uns noch nicht vorbei: Uns erwarten noch zwei Open Air Auftritte (in Burgdorf und, sofern das Wetter mitspielt, noch einmal im Bischofsholer Biergarten). Und dann starten wir ohne Unterbrechung in die Herbstsaison, sprich es erwarten uns viele Gigs in kleineren Clubs. An dieser Stelle möchten wir noch einmal auf unser Spezialkonzert am 18.10.07 in der Marlene in Hannover hinweisen: An evening in blue flat minor mit ausschließlich eigenen Songs im Singer / Songwriter Stil in Duo Besetzung. Zu einer Art Vorpremiere dieser Songs war es bei unserem gestrigen Auftritt in der Galerie Mensing gekommen, wo wir anläßlich des Besuchs des Popartkünstlers Romero Britto gespielt hatten. Britto gilt als einer der neuen Künstler dieses Jahrhunderts. Entsprechend teuer ist seine Kunst, ein Bild kostet gerne mal zwischen 50.000,- und 100.000,- €. Dagegen sind unsere CDs doch wirklich preiswert, oder?

Keep the faith!



29.07.07
Zwei Bluesladies an der Weser

Bereits zum zweiten Male spielten wir mit Itīs M.E. beim sogenannten Rendezvous am Wall in Nienburg. Im Jahre 2004 waren wir in Kombination mit dem Schauspieler und Sänger Gustav Peter Wöhler aufgetreten, dieses Mal gab es einen Doppelpack mit Deutschlands Blues- und Soul-Ikone Inga Rumpf. Witzigerweise spielte mit Kai Fischer der gleiche Pianist in Inga Rumpfs Band wie drei Jahre zuvor in der von Gustav Peter Wöhler. So war seine erstaunte Frage "Spielt ihr hier jedes Jahr?" durchaus verständlich. Wir hatten mit Christian Schröder am Saxofon einen "Special guest" dabei, der schon so manches unserer Konzerte bereichert und auf unserer CD Parisian Waltz den Titel "Too tired to change the chord" mit diversen Saxofonen veredelt hatte.


Zwei Bluesladies an der Weser:
Fuchs und Inga Rumpf backstage



Itīs M.E. plus special guest in Nienburg:
Christian Schröder, Fuchs, Ecki und Sven


Christian fügte sich (wie immer) nahtlos in unser kleines Trio ein und sorgte mit einigen gefühlvollen Soli für zusätzliche Highlights. Die Band von Inga Rumpf war der unserigen nicht ganz unähnlich: Eine Sängerin, ein Pianist und ein Drummer, doch statt eines Saxofonisten hatten sie mit Thomas Biller einen (exzellenten) Bassisten dabei, sodaß wir anfangs witzelten: "Leiht ihr uns euren Bassisten, dann kriegt ihr unseren Saxofonspieler." Wir spielten drei knackige Sets in die langsam untergehende Sonne hinein und lauschten anschließend dem entspannten Auftritt von Inga Rumpf an einem wunderschönen, lauen Juliabend ohne Regen, dafür mit umso mehr zufriedenen Zuschauern.

Für Sven war es der letzte Gig vor seinem Sommerurlaub. In seiner Abwesenheit wird Sven von seinem langjährigen Vorgänger Christian Prescher vertreten, der bei den Auftritten in Jever, Steinhude (Steinhuder Meer in Flammen) und in Bischofshol hinter dem Schlagzeug sitzen wird. Wer also mal wieder "Sunny afternoon" oder "Mama told me not to come" von uns hören möchte, sollte eine dieser Gelegenheiten nutzen. Auch auf dem diesjährigen hannoverschen Maschseefest sind wir wieder dabei: Mit Itīs M.E. & Band werden wir am Mittwoch 08.08.07 die Norduferbühne rocken und hoffentlich den einen oder anderen Fan begrüßen können.

Keep the faith!



26.06.07
Mit Fuchstours an die Ostsee

Der diesjährige Sommer entpuppt sich als recht "ostseelastig": Gleich zweimal hintereinander spielten wir auf der Kieler Woche, wozu uns unser Kieler Freund und Kollege Georg Schröter eingeladen hatte. Beim zweiten Gig auf der Fuego Jazz- und Bluesbühne gab es ein Wiedersehen mit Peter Petrel, der dort vor uns gespielt hatte, und mit dem Ecki ein paar hannoversche Szenenews austauschte. Zwei Tage danach ging es schon wieder an die Ostsee, diesmal allerdings nach Ahrenshoop, zu dessen jährlich stattfindenden Jazztagen wir bereits zum zweiten Mal hintereinander eingeladen worden sind.
Sven, Ecki, Georg Schröter, Fuchs


Itīs M.E. an der Ostsee

Wir spielten dort insgesamt drei Gigs, zwei am Samstag bei schönstem Sonnenschein und einen am Sonntag Mittag - leider bei durchwachsenem Wetter. Kurz nachdem wir unsere Anlage aufgebaut hatten, fing es an zu regnen, und wir waren in Ermangelung einer Überdachung gezwungen, unser gesamtes Equipment auf Piano, Snare und eine 20 Watt Monitorbox, die als Verstärkung für das Digitalpiano herhalten mußte, zu reduzieren und es platzsparend unter einem Schirm so zu positionieren, daß wir einigermaßen im Trockenen waren. Fuchs und Ecki brüllten die Songs unverstärkt in die Menge, Sven improvisierte seinen Part auf Snare und Schellenring, und alle Beteiligten hatten einen Riesenspaß mit diesem etwas improvisierten, dafür umso beherzteren Auftritt.

Das Publikum beklatschte unseren Unplugged-Gig fast mehr als einen "normalen". Wir fragen uns, wozu wir eigentlich das viele Equipment mitschleppen, wenn es doch auch so geht. Nach dem letzten Ton hieß es sofort aufbrechen, denn am Abend sollten wir noch auf dem Ronnenberger Stadtfest spielen. Nachdem wir auch dieses erfolgreich hinter uns hatten, waren wir froh, nach 4 Gigs und 750 Kilometern an zwei Tagen wieder zuhause zu sein. Und wir werden noch ein drittes Mal in diesem Sommer an die Ostsee zurückkehren: Am 24. und 25. August werden wir auf dem Blue Wave Festival auf Rügen spielen und dort unsere lieben Kollegen LoFi-Kings, Boogie Radio Orchestra und Veranstalter und Drummer Michael Maas wiedertreffen, worauf wir uns bereits jetzt sehr freuen.


Mit Fuchstours an die Ostsee

Übrigens: Fuchs reist nach wie vor gemeinsam mit Ecki und Sven im "grünen Blitz" zu den Auftritten und nicht wie man aufgrund des obigen Fotos glauben könnte im eigenen "Fuchs-Nightliner". Kein Gerücht dagegen ist, daß unsere neue CD Songs in blue flat minor von Matthias Halbig in der Ausgabe vom 22.06.07 der Hannoverschen Neuen Presse zur CD der Woche gekürt worden ist. Das macht uns stolz und glücklich und stachelt uns zu neuen Taten an. Und wir haben noch ein paar Sachen in diesem Jahr vor. Seid gespannt!

Keep the faith!



12.06.07
Heiße Hamburger

So langsam laufen wir auch in diesem Jahr warm. Zwar sieht es laut unserem Tourkalender so aus, als hätten wir einen lauen Junianfang gehabt, aber das täuscht gewaltig, da die nicht wenigen privaten Auftritte dort natürlich nicht aufgeführt sind. Daneben hatten wir einige wirklich tolle Auftritte u.a. im ausverkauften Jazzclub Wernigerode und tagsdarauf auf der Celler Streetparade, deren Besucher nachmittags leider von einem heftigen Unwetter heimgesucht worden sind. Zu diesem Zeitpunkt spielten wir zum Glück noch auf einem Sportfest in Degersen und bekamen dort nur ein paar harmlose Ausläufer des ganzen mit. Die abendliche Stimmung in Celle war dennoch großartig. Unser Auftritt wurde ab und zu von Beiträgen umherziehender Bands unterbrochen. Großen Eindruck hinterließ vor allem eine ca siebenköpfige rumänische Brassband plus Drummer, welche Polkas in einem affenartigen Tempo spielte und dabei unglaublich groovte. So einen "funky" Sousaphonespieler hatten wir noch nie gehört. Wow! Und die ganze Band spielte zu ebener Erde vor der Bühne ohne Mikros und PA und war über den ganzen Platz zu hören. Da kamen wir uns regelrecht dekadent vor, als wir zu unserem nächsten Set wieder auf der geräumigen, gut ausgeleuchteten Bühne Platz nehmen durften. Das Musikerleben ist nicht gerecht.


v.l.n.r.: Björn Puls, Ecki, Fuchs, Jan Mohr, Martin Bohl, Dirk Vollbrecht

Am Montag hatten wir das Vergnügen, nach Hamburg zu Jay Moīs Bluesclub eingeladen zu sein. Hinter dem Namen Jay Mo verbirgt sich Gitarrist Jan Mohr, der gemeinsam mit seinen Kollegen Martin Bohl, Dirk Vollbrecht und Björn Puls seiner Band The Chargers alias The LowFi-Kings an jedem zweiten Montag Sessions im Hamburger Musikclub in der Fruchtalle abhält. Man trifft sich gegen 19 Uhr im Club, wo eine komplette Anlage nebst Backline und Piano zum festen Inventar gehört, geht ein paar Songs durch, tauscht ein paar Neuigkeiten aus, ißt einen Happen, und ab gehtīs. Das hat wirklich riesigen Spaß gemacht, es war eine inspirierte und inspirierende Session mit tollen Momenten, allerdings bei Temperaturen, die mit denen eines überfüllten Jukejoint in Louisiana zur Sommerzeit absolut mithalten konnten. Es war brutal heiß, und Ecki trank während der drei halbstündigen Sets ca 3 Liter Wasser.


Itīs M.E. & the LowFi Kings alias The Chargers live im Musik Club Fruchtallee in Hamburg
v.l.n.r.: Ecki, Fuchs, Dirk Vollbrecht, Martin Bohl, Jan Mohr und Björn Puls


Nach dieser heißen Hamburger Juninacht erwarten uns nun zahlreiche Open Air Auftritte u.a. auf der Kieler Woche, beim Ahrenshooper Jazzfest, in Wilhelmshaven, auf dem Blue Wave Festival auf Rügen, in Alfeld, Hemmingen und Salzgitter etc. Schaut einfach unter Termine, da seid ihr bestens informiert. Hoffen wir auf einen ähnlich schönen Sommer wie im letzten Jahr und freuen wir uns auf viele friedliche und spannende Konzerte.

Keep the faith!



18.05.07
Grüner Blitz, schwarzer Mittwoch und blaue Abende

Der 16. Mai wird wohl als "Schwarzer Mittwoch" in die Itīs M.E. Geschichte eingehen, wobei unser Bandbus, der "grüne Blitz", im Mittelpunkt steht. Doch der Reihe nach. Der Tag begann recht unspektakulär mit einigen Absagen für bereits zugesagte Auftritte, was unsereins jedoch mit professioneller Gelassenheit registriert und weiter munter nach vorne schauen läßt. Zu diesen gecancelten Gigs gehören drei Auftritte im hannoverschen Café Stilbruch, das einen neuen Namen und einen neuen, anscheinend weniger kulturinteressierten Pächter bekommen hat. Schade eigentlich!

Bereits am frühen Nachmittag brachen wir zu unserem Auftritt nach Jever auf, wo wieder einmal die Musiknacht Jever stattfand. Nachdem wir in den zweifelhaften Genuß von insgesamt vier Staus gekommen waren (an Himmelfahrt wollten wohl alle an die Küste), kamen wir auf den letzten Drücker an unserem Auftrittsort an. Strömender Regen zwang uns statt im lauschigen Biergarten im weniger weiträumigen, dafür weit trockeneren Inneren des Marienbräus aufzubauen. Kaum daß das letzte Kabel gesteckt und das letzte Becken aufgebaut war, legten wir ohne Abendessen los. Nachdem die letzte Zugabe um kurz nach eins verklungen war, brachte uns der Koch des Hauses freundlicherweise ein paar belegte Brote für die Rückfahrt, die wir dann alsbald antraten, stand doch am nächsten Tag bereits um 11 Uhr der nächste Gig in Wennigsen an. So stiegen wir erschöpft, aber zufrieden in unseren "grünen Blitz", genossen unsere Schinkenbrote und freuten uns auf unsere wohlverdienten Betten, die zuhause auf uns warteten.

Kurz vor Oldenburg lockte uns unser Navigationsgerät (welches wir aufgrund seiner strengen, weiblichen Stimme liebevoll "Else" nennen) aus unerfindlichen Gründen von der Autobahn. Nach mehreren kleineren Irrwegen befanden wir uns endlich wieder in Richtung A28. Mitten auf der Brücke über der Autobahn geschah es dann: Es machte kurz "krrrks", und unser grüner Blitz blieb stehen. Wie sich später herausstellte war die Antriebswelle gebrochen. Es folgte eine Unzahl an Telefonaten, eine Fahrt im Abschleppwagen nach Oldenburg und anschließend eine Taxifahrt nach Bremen, wo sich der einzige Mietwagenverleih der Umgebung befand, bei dem man nachts um 6 Uhr noch ein passendes Fahrzeug bekommen konnte.


der grüne Blitz

Zuguterletzt ging es in selbigem Mietbus zurück nach Oldenburg, wo wir gegen 7 Uhr morgens unser Equipment umluden, um dann nach einer schier endlos scheinenden Fahrt um 8.30 Uhr in Hannover anzukommen. An Schlaf war nicht mehr zu denken. Schnell das Drumset ausgeladen (für den Gig in Wennigsen waren wir nur als Duo gebucht), beim "gelben M" kurz einen Kaffee getrunken, ab nach Wennigsen, ruckzuck aufgebaut, noch einen weiteren Kaffee verhaftet und um 11 Uhr losgelegt.

Der Gig war einer der anstrengensten unseres Lebens: Wir erlebten ihn wie unter einer Dunstglocke, ertappten uns mitten im Song beim Sekundenschlaf und hatten ab und zu bunte Flecken vor den Augen. Zum Glück merkte keiner etwas, im Gegenteil: das Publikum war zufrieden, man kaufte CDs und wollte Zugaben. Diese fielen jedoch dieses Mal aus erklärlichen Gründen etwas kürzer aus als gewohnt. Gegen 16 Uhr waren wir endlich zuhause, und nach einer schnellen Dusche fielen wir wie ohnmächtig ins Bett: Unsere eigene Antriebswelle war jetzt ebenfalls gerissen.


Fuchs und Ecki (Foto: Horst Kolodziejczyk)

Nun muß man fairerweise allerdings zugeben, daß ausnahmslos alle Menschen, die uns bei unserem nächtlichen Abenteuer begegnet sind, eine unglaubliche Hilfbereitschaft und Fairness gezeigt haben, die beispiellos ist: Der Dame von der Versicherung, die alles von der Zentrale aus organisierte, der freundliche Pannenhelfer, der uns mit guten Tips und heißem Kaffee versorgte, der hilfsbereite Taxifahrer, der uns nicht nur einen fairen Preis machte, sondern uns sogar seine Straßenkarte überließ, der Autovermieter, der uns, obwohl mitten aus dem verdienten Schlaf gerissen, geduldig den Weg zurück nach Oldenburg erklärte, und die vielen unerschrockenen Autofahrer, die angehalten hatten, um ihre Hilfe anzubieten. Allen gilt auf diesem Wege nochmals unser aufrichtiger Dank.

Und es gibt noch eine erfreuliche Mitteilung: Neben den gewohnten Blues- und Jazzkonzerten von Itīs M.E. planen wir für die Zukunft einige spezielle Konzerte, in denen wir ein Programm mit ausschließlich eigenen Songs zum besten geben werden, das eher in Richtung Singer / Songwriter geht. Diese besonderen Konzerte werden in Duobesetzung an ausgewählten Locations stattfinden und unter dem Zusatz An evening in blue flat minor analog zu unserer aktuellen CD Songs in blue flat minor laufen. Einige Veranstalter haben uns bereits zugesagt, sodaß wir ab Herbst 2007 mit derartigen Konzerten beginnen werden. Wir freuen uns sehr auf diese neue Station auf unserer musikalischen Lebensreise und hoffen auf viele interessierte Menschen, die uns mal von einer anderen Seite kennenlernen wollen.

Keep the faith!



14.04.07
Das erste Viertel ist rum!

Das erste Viertel ist rum! Damit ist weder der Anfang einer Melodie gemeint noch der eines längeren Weingelages, als vielmehr das erste Quartal des Jahres 2007. Und was hat es uns gebracht? Auf jeden Fall eine ganze Menge Arbeit, die wir aber mit viel Schweiß und noch mehr Spaß bewältigt haben. Unser "Neuer" Sven Petersen hat sich gut eingearbeitet, immerhin mußte er sich mehr als 120 Songs draufschaffen, da kann man schnell mal durcheinanderkommen. (Zumal es bei uns selten Setlists gibt. Und wenn doch, so werden sie nach drei Songs von Ecki sowieso wieder über den Haufen geworfen.) Parallel zu den zahlreichen Livegigs haben wir uns viel Zeit für unser neues Album genommen. Vorgestern haben wir die Platte zum Pressen gegeben, sodaß der 01.05.07 als offizielles Erscheinungsdatum für "Songs in blue flat minor" feststeht. 12 nagelneue Songs im Singer / Songwriterstil werden darauf enthalten sein, darunter auch ein deutschsprachiger Titel im Duett mit Thorsten Wingenfelder, der uns darüberhinaus mit tollen Fotos versorgt hat. Ecki hatte mit Thorsten und Peter Jordan im Februar und März zehn Gigs in Akustik-Triobesetzung gespielt. Unsere kleine Deutschlandreise führte uns von Stralsund bis Trier, leider blieb nur wenig Zeit für kulturelles Sightseeing. Im Herbst 2007 und Anfang 2008 soll es in dieser Besetzung Nachschlag geben. Da werden wir in diesem Jahr wohl doch noch den einen oder anderen Kilometer hinter uns lassen.

Keep the faith!


Fuchs & Ecki, Foto: Thorsten Wingenfelder


Thorsten Wingenfelder Akustiktrio in Finnentrop



12.02.07
Zum letzten Mal "Under Prescher"

Das war dann doch ein bißchen ergreifend, als es am letzten Samstag zum letzten Mal "Itīs M.E. under Prescher" hieß. Ins gutgefüllte Bistro Monopol waren viele Freunde und Fans gekommen, um unserem langjährigen Drummer Christian Prescher einen fröhlichen Abschied zu bereiten. Die zwei Sets hatte Christian mit seinen persönlichen Lieblingsstücken aus dem umfangreichen Itīs M.E.-Repertoire selbst zusammengestellt. Als besonderes Schmankerl hatten wir sogar zwei neue Songs eingeprobt ("I wonīt back down" und "One"), die Preschi höchstpersönlich sang und auf der Gitarre begleitete. Zur Zugabe ("Blue Suede Shoes" und "Johnny B. Goode") stiegen dann Christians Vater Axel Prescher und Boogiepianist Frank "Brandy" Brandes noch mit ein, und bereiteten Preschi einen würdigen Abschied.


Nach der letzten Zugabe und Verbeugung wurde es uns dann doch ein bißchen warm ums Herz, denn nach sieben turbulenten Jahren und mehr als 500 gemeinsamen Auftritten geht man doch nicht so leicht auseinander. Glücklicherweise bleibt uns Christian wenigstens noch als Aushilfe erhalten. So wird er in Zukunft sicherlich das eine oder andere Mal hinter dem Drumkit sitzen, wenn unser neuer Drummer Sven Petersen verhindert sein sollte.

Preschi: Vielen Dank für sieben tolle Jahre und unsere allerbesten Wünsche für alles, was du vorhast. Keep the faith!



10.01.07
Südseitenmarmelade

Wir hoffen, Ihr seid alle gut ins neue Jahr gerutscht. Fuchs und Ecki haben den Jahreswechsel auf der A2 verbracht. Nachdem wir wie bereits die letzten Jahre zuvor im Center Park in Bispingen gespielt hatten, wollten wir pünktlich gegen Mitternacht in Bantorf bei unseren Freunden Antje und Thomas Weber eintreffen. Aufgrund einer spontanen Verlängerung des Gigs und massiven Regens auf der Fahrt trafen wir jedoch erst deutlich später ein. Dafür bot sich uns zwischen Hannover und Bad Nenndorf ein imposantes Bild: Rechts und links der Autobahn war der Himmel von unzähligen Raketen erhellt, dazu lief klassische Musik im Radio, und im Hause Weber wartete ein edler Rotwein auf uns. Sowas nennen wir mal einen Empfang.

Der erste Southside Jam am 08.01.07 war ein voller Erfolg. Neben Ecki bilden Marc Hothan, Christian "Chrille" Schulz und Frank "Pepe" Peters die Backingband für diverse musikalische Gäste, die ab Januar jeweils am ersten Montag des Monats im hannoverschen Cafe Monopol zu Jamsessions eingeladen werden. Zum Debut sorgten die charmanten Sängerinnen Jana Grobe, Germaid Ponge und Karin Tiebel für gänsehautmäßige Momente im rappelvollen Laden in der Hildesheimer Str. 65 / 67. Die Resonanz war super, Wirt Ezzat kam kaum mit Bierzapfen hinterher, und alle Beteiligten hatten einen Riesenspaß. Der nächste Southside Jam ist am 05. Februar. Vormerken!


Girlsnight beim Southsidejam: Ecki, Chrille, Pepe, Jana, Marc & Germaid

Fuchs hat die ersten Songs zur neuen Itīs M.E. Platte beim "Doc" im Graswegestudio bereits eingesungen. Auf der fürīs Frühjahr 2007 geplanten CD wird es nach langer Zeit u.a. auch mal wieder einen deutschsprachigen Titel geben: Für "Sie muß gehen" konnten wir Thorsten Wingenfelder als Gastsänger gewinnen. Ecki wird Thorsten im Februar und März übrigens gemeinsam mit Peter Jordan bei ca neun Gigs in ganz Deutschland begleiten. Die Songs der CD "360 Grad Heimat" werden dabei erstmals akkustisch und in Triobesetzung gespielt. Die erste Probe dazu fand gestern statt und war extrem vielversprechend. Die genauen Termine erfahrt Ihr auf Thorstens Homepage www.thorstenwingenfelder.de .


Fuchs und Thorsten Wingenfelder beim Doc im Graswegestudio

Wir freuen uns auf die Arbeit im Studio (die neue Platte wird ein Hammer!), auf die kommenden Gigs und ganz besonders darauf, Euch wiederzusehen!

Keep the faith!