Titel News
2003     2004     2005     2006     2007     2008     2009     2010    
2011     2012     2013     2014     2015     2016     2017

Übersicht
03.12.12  Endspurt zum Jahresende
10.10.12  Weihnachtslieder im Oktober
10.09.12  Von Rock bis Klassik
03.09.12  Ein neues Gesicht
21.08.12  Heiße Gigs
16.07.12  Schnee im Sommer
28.05.12  Zwischen Himmel und Erde
26.02.12  Freud und Leid
30.01.12  Volle Häuser im neuen Jahr



03.12.12
Endspurt zum Jahresende

Am Freitag, 14.12.12 wird unsere aktuelle Weihnachts-CD We Wish You the Very Christmas auf NDR1 Niedersachsen von Moderator Rudolf Krieger in seiner Sendung Musikland zwischen 20.00 Uhr und 20.55 Uhr vorgestellt. Einschalten!

NDR1 Niedersachsen Logo

Itīs M.E. im Caveau in Lüdenscheid Itīs M.E. im Caveau in Lüdenscheid, Foto Jakob Salzmann

Zum Jahresende ging es noch einmal richtig rund. Nach dem letzten Open Air Auftritt beim Einbecker Eulenfest stand eine ganze Reihe Clubgigs an, die uns vom tiefen Süden (Brückerl in München) bis in den hohen Norden (Alter Zolln in Lübeck) führte. In der Alten Schule in Gestringen spielten wir vor vollem Hause, und das Caveau in Lüdenscheid war sogar ausverkauft.

Beim Concert for Chris Jones in Wolfenbüttel trafen wir wieder auf viele Bekannte und Freunde. Bei unserem eigenen Auftritt hatten wir als Special Guest Marc Hothan dabei, der zum ersten Mal an dem Festival teilnahm und die Veranstalter und Besucher mit seinem exquisiten Gitarrenspiel sofort begeisterte. Hinterher jammten wir dann noch mit Mathew James White, Julian Dawson, Tom Ripphahn, Lacy Younger und vielen anderen tollen Musikern. Neben vielen weiteren Club- und Kneipengigs gab es noch diverse Auftritte auf Kneipenfestivals wie z.B. in Bückeburg sowie einige private Events. Und obwohl noch reichlich Zeit bis zum ersten Advent war, stieß unsere Christmas CD bereits auf großes Interesse.

Itīs M.E. in der Alten Schule in Gestringen Itīs M.E. in der Alten Schule in Gestringen
Foto: Jan Lücking


Werner war im Herbst auch viel mit seiner Band Nimm Drei u.a. bis nach Oberbayern unterwegs. Beim Jubiläumskonzert der Wohnraumhelden in der sehr gut besuchten hannoverschen 60er Jahre Halle spielte Ecki in der eigens für diesen Abend zusammengestellten Band neben den Hauptakteuren Fabian Schulz und Christoph Stein-Schneider mit Mark Eichenseher, Reggie Worthy und Lars Plogschties. Die zahlreichen Fans feierten ihre "Helden", und es wurde eine fröhliche und laute Rockparty mit Westkurvenchören, Walls of Love und Stagediving. Etwas ruhiger ging es da bei Eckis Solokonzert im Café Lohengrin zu. Die Zuschauer verfolgten das 90 minütige Programm aus überwiegend eigenem Material aus Blues, Boogie und Balladen bequem an Tischen sitzend so konzentriert, dass man bei ruhigen Songs die berühmte Stecknadel hätte fallen hören können. Desweiteren spielte Ecki für Robby Ballhauses neue CD in dessen Landsend Studio Flügel, Akkordeon und Hammond ein.

10 Jahre Wohnraumhelden in der Faust 10 Jahre Wohnraumhelden in der Faust
Foto: bellabellinsky


Ecki solo im Café Lohengrin Ecki solo im Café Lohengrin
Foto: Hannelore Berkmann




10.10.12
Weihnachtslieder im Oktober

Ab 15. Oktober ist unsere neue CD erhältlich. Auch auf Album Nr 13 bewegen wir uns zwischen Jazz, Rock und Pop, aber dieses mal haben wir uns ganz dem Thema Weihnachten verschrieben. Elf Stücke - selbstverfasste Originale und Klassiker im neuen Gewande - wurden zwischen Dezember 2011 und Januar 2012 im eigenen kleinen Fuchsbau Studio eingespielt und gemischt. Besinnliches und Rockiges, Ernstes und Witziges, Traditionelles und Neues ist dabei herausgekommen: ein bunter Teller sozusagen.

Nun ist zwar noch etwas Zeit bis Weihnachten, aber es kommt immer schneller als man denkt. Und so empfehlen wir euch unser neues Werk schon jetzt. Es eignet sich übrigens auch bestens als Geschenk - und nicht erst an Weihnachten, sondern auch bereits zum Nikolaus oder einfach mal so als Mitbringsel in der Adventszeit.

CD Itīs M.E. Wish You the Very Christmas Itīs M.E. Wish You the Very Christmas



10.09.12
Von Rock bis Klassik

Vorankündigung Anzeigen Spezial Vorankündigung Anzeigen Spezial

Dass wir ein abwechslungsreiches Programm in einer großen stilistischen Vielfalt bieten, ist hinlänglich bekannt. Dass unsere Bandbreite von Rock bis Klassik reicht, war uns allerdings neu. Selbiges behauptete jedenfalls das "Anzeigen Spezial" der Nordhannoverschen Zeitung am 07.09.12 in einer Vorankündigung zum Stadtfest Großburgwedel. Nun, wer weiß: Vielleicht werden wir zukünftig auch Liebhaber der E-Musik zu unseren Fans zählen können.

Völlig richtig dagegen ist, dass wir in diesem Jahr zwar leider nicht auf dem Gifhorner Stadtfest gespielt haben, wir mit Martina als Gastsängerin der Braunschweiger Band Blues Power aber wenigstens eine kleine Delegation vor Ort hatten. Fuchs hatte uns sozusagen würdig vertreten. Insgesamt war dieses zweite Wochenende im September von traumhaftem Spätsommerwetter und ebensolchen Open Air Auftritten (vier an der Zahl) geprägt. Nur schade, dass der Sommer bald vorbei ist!


03.09.12
Ein neues Gesicht

Ein neues Gesicht bekamen die Besucher des Ricklinger Butjerbrunnenfestes bei unserem Auftritt am vergangenen Samstag Abend zu sehen: Zum Erstaunen einiger Anwesenden saß nicht Werner am Schlagzeug, sondern Hilmar Kahl. Der Gig war wegen des gesundheitlich bedingten Ausfalls der Band Sidekicks kurzfristig zustande gekommen. Werner hatte an dem Abend bereits einen Auftritt mit Nimm 3, und da auch alle anderen möglichen Aushilfen nicht verfügbar waren, schaffte Itīs M.E. mit Hilmar Kahl an den Drums Itīs M.E. mit Hilmar Kahl an den Drums, Foto: Ulrich Möller
sich "Hille" in kürzester Zeit ca 25 Songs drauf. Und was soll man sagen: alles klappte bestens, als spielten wir schon ewig zusammen. Selbst auf die dritte Stimme musste nicht verzichtet werden, und so erntete Hille verdientermaßen einen stürmischen Extraapplaus.



21.08.12
Heiße Gigs

Na also, es geht doch! Spät, dafür umso heftiger kam dann doch noch endlich der Sommer. Und so hatten wir herrliche Open Air Gigs u.a. an Nord- (wie die Jahre zuvor in Hoogsiel und Horumer Siel) und Ostsee (erstmalig, aber garantiert nicht zum letzten Mal bei den Bluesnächten in Hohwacht). Auch in Soltau schien die Sonne mit voller Kraft und bescherte den Besuchern einen herrlichen Montag (!) Abend an der Soltau Therme. Und endlich fand auch mal wieder ein Gig in Bischofshol statt.

Itīs M.E. im Downtown Biergarten Zelt Itīs M.E. im Downtown Biergarten Zelt, Foto: Presse

Allein in Hamburg hatten wir wie beim letzten Mal Dauerregen. Aber die Hamburger scheinen sich an das Schmuddelwetter gewöhnt zu haben, denn das Zelt im Downtown Biergarten war dennoch recht gut gefüllt, und die Stimmung war hervorragend.

Das Maschseefest in Hannover stand dann nicht nur wettermäßig unter einem guten Stern. Dreimal hatten wir das Vergnügen, jeweils nachmittags zwischen 16 und 18 Uhr dem Publikum einzuheizen. Und das war bei den herrschenden Temperaturen eigentlich gar nicht mehr nötig. Apropos "gar": Insbesondere am letzten Tag fühlten wir uns nach dem Gig regelrecht gar gekocht. Denn am heißesten Tag des Jahres schien die Sonne gnadenlos in die Bühne hinein, was trotz entsprechender Präparierung (Sonnenhüte, in Eiswasser getränkte Stirnbänder und Tücher) zu mittelschweren Schwächeanfällen führte, aber zum Glück außer uns selbst niemand bemerkte.

Itīs M.E. beim Maschseefest 2012 Itīs M.E. auf dem Maschseefest bei 25°...
Foto: Martin Jürgensmann


Itīs M.E. beim Maschseefest 2012 ...und bei 34° auf der Löwenbastion 2012
Foto: Petra Reichelt-Seelig


Dennoch haben alle drei Gigs einen Riesenspaß gemacht. Vom wunderbaren Publikum über eine kompetente Crew bis hin zu netten Kollegen (u.a. Sweety Glitter, Bourbon Skiffle Co, Martin Jürgensmannīs Mommy Tankle, Replay), die wir z.T. lange nicht getroffen hatten, stimmte alles. Es herrschte eine freundschaftliche Athmosphäre zwischen allen Beteiligten, und wir waren fast ein wenig traurig, dass das Maschseefest schon wieder vorbei ist. Wir freuen uns aufīs nächste Jahr.



16.07.12
Schnee im Sommer

Daß man es in einem typisch norddeutschen Sommer nicht nur mit Regen, sondern sogar mit Schnee zu tun bekommen kann, war selbst für uns als wettererprobte alte Hasen eine neue Erfahrung. Wir spielten nämlich im Snow Dome in Bispingen. Zum Glück allerdings nicht direkt auf der Piste, sondern in einer sich direkt daran anschließenden Kneipe. Durch die Fenster blickte man mitten auf den Abfahrtshang, der sich in einer riesigen überdachten Halle befindet. Der Andrang auf der Piste und in der Kneipe hielt sich anfangs in Grenzen, sodass wir fast so etwas wie ein Privatkonzert für unseren Kumpel Christian Schön und seine Freundin gaben. Zu späterer Stunde kamen dann doch noch einige Gäste zum Aprés Ski. Und es wurde sogar noch getanzt.

Itīs M.E. im Snow Dome Bispingen Itīs M.E. im Snow Dome Bispingen
Foto: Christian Schön


Itīs M.E. beim Lister Meile Fest Itīs M.E. beim Lister Meile Fest
Foto: HAZ
Gewohnten Regen hatten wir wieder zwei Tage danach beim Lister Meile Fest in Hannover. Der Sonntag war zwar penetrant verregnet, dennoch hielten sich ein paar Tapfere mit Schirmen und Regencapes bewaffnet vor der Bühne auf und ließen sich die Laune keineswegs verderben. Für diese "harten" Fans zu spielen, machte uns einen solchen Spaß, dass wir sogar auf unsere Pause verzichteten und einfach durchspielten.

Eine exakte Kopie des Wetters hatten wir dann im Hamburger Downtown Biergarten. Zum Glück fand unser Auftritt im Zelt statt, wo das dauerhafte Prasseln der Regentropfen auf das Zeltdach für zusätzliche Perkussionseffekte sorgte.

Da waren wir regelrecht froh, dass wir im Bielefelder Jazzclub zwischendurch mal wieder einen Indoor Gig hatten. Vom Wasser blieben wir allerdings auch dieses Mal nicht verschont. Zunächst kamen wir auf der Autobahn in ein solch heftiges Unwetter, dass man selbst mit Scheibenwischer auf Stufe Drei nur 30 fahren konnte. Der Jazzclub selbst war von den Regenmassen ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen und musste von den Betreibern erst einmal trocken gelegt werden, bevor wir aufbauen konnten. Hinterher wurde es aber ein feiner, richtig schöner Clubgig, den wir in hoffentlich nicht allzu langer Zeit wiederholen möchten.

Itīs M.E. im Jazzclub Bielefeld Itīs M.E. im Jazzclub Bielefeld
Foto: Jazzclub


Itīs M.E. & Friends in Langenhagen Itīs M.E. & Friends in Langenhagen
Foto: Katerina Jarolim-Vormeier
Ein besonderes Highlight gab es am vergangenen Freitag, wo wir zur Eröffnung des Langenhagener Stadtfestes in einer sehr extravaganten Besetzung auftraten: Erweitert durch Marc Hothan an der Gitarre und den Osnabrücker Saxofonisten Tommy Schneller gaben wir ein gut zweistündiges Konzert mit aktuellen Songs und vielen Klassikern. Da es keinerlei Gelegenheit zu einer Probe gab, wurde es eine echte Jamsession ohne Netz und doppelten Boden. Und das machte nicht nur uns riesigen Spaß, sondern auch den Besuchern. Ausnahmsweise blieb der Regen aus, und wir feierten eine heiße Bluesparty.
Gegen Ende schloss sich auch noch Tommys Trompeter Gary Winters an, der am Abend vorher mit Dr John in Berlin gespielt hatte und zusammen mit Tommy auf der Durchreise zum Gig in Luxembourg war. Unsere drei Gäste bereicherten unseren Sound mit spontanen Bläsersätzen und begnadeten Soli, sodass wir hoffen, den einen oder anderen bei anderer Gelegenheit wieder dabei haben zu können.



28.05.12
Zwischen Himmel und Erde

Der Frühling 2012 brachte uns nette Clubgigs wie z.B. zum wiederholten Male im Nienburger Jazzclub oder zum ersten aber nicht zum letzten Mal im Cornpickerīs Hühnerstall in Hannoversch Münden, einige private Events sowie mit dem Auftritt am ersten Mai im Döhrener Biergarten den ersten, vergleichsweise späten Open Air Auftritt der Saison. Früher geplante Freiluftauftritte mussten aufgrund der niedrigen Temperaturen leider verschoben werden.

Itīs M.E. im Energy Cafe Braunschweig Itīs M.E. im Energy Cafe Braunschweig

Nicht nur zwischen Himmel und Erde, sondern auch zwischen Weinen und Lachen befanden wir uns in der dritten Maiwoche. Am Mittwoch spielten wir auf der bewegenden Trauerfeier einer leider viel zu früh von uns gegangenen Freundin in der Kapelle des Friedhofs Engesode. Am darauffolgenden Himmelfahrtstag gestalteten wir die musikalische Seite des ersten Open Air Gottesdienstes der Friedensgemeinde Hannover (bei bestem Wetter und wunderbarer Athmosphäre im blühenden Kirchgarten), bevor es am Wochenende bei zwei Kneipennächten in Herford und Peine wieder eher erdig und weltlich zur Sache ging. Aber das ist ja gerade das schöne an unserem Beruf: jeder Gig ist anders.

Itīs M.E. im New Orleans, Herford Itīs M.E. im New Orleans,
Herford
Gefreut hat uns ebenso wie schon auf der Honkytonk Nacht in Braunschweig, dass vermehrt junge Menschen Spaß an handgemachter Livemusik zu haben scheinen, obwohl unser Mix aus Jazz, Blues und RockīnīRoll eigentlich nicht unbedingt das ist, was zur Zeit hip ist. Es war ein schöner Anblick, junge Leute zu unserer Musik tanzen und mitsingen zu sehen.

Außerhalb von Itīs M.E. brachte Ecki mit Jamsessions u.a. mit Peter Caulton und RJ Mischo eine lange, sehr erfolgreiche Southside Jam Saison zuende und spielte in Southside Jam Kollegen Chrille Schulzī Studio Keyboards für die Berliner Sängerin Monica Riedel (gemeinsam mit Gitarrist Andreas Jäger und Schlagzeuger Andi Lindner). Desweiteren gab es ein Treffen mit der Siggi & Raner Band, wo man über eine neue Ausgabe der Großstadtrevue im Frühjahr 2013 sprach.

Obwohl der Juni ganz im Zeichen der Fußball-EM steht, wird es den einen oder anderen Itīs M.E. Gig zwischen den Spielen geben, bevor es dann im Juli und August wieder richtig losgeht (siehe auch unter TERMINE). Und es werden sicher noch einige dazukommen.



26.02.12
Freud und Leid

Der Februar 2012 war sowohl durch Freude als auch Leid geprägt. Ähnlich kontrastreich waren unsere Auftritte. So entpuppte sich der Kieler Hof Akkerboom als wunderbare Location mit engagierten und gastfreundlichen Veranstaltern, was sich leider nicht in der Zahl der Zuschauer niederschlug. Aber wir ließen uns von den Umständen nicht unterkriegen und überzeugten die wenigen Anwesenden wie gewohnt mit einem guten Konzert. Das Hamelner K3 war dagegen sehr gut besucht. Wie es sich für eine Raucherkneipe gehört ging es etwas rustikaler zu, und wir gestalteten unser Programm entsprechend RockīnīRoll lastiger. Es war eng, laut und lustig - so muß es am Samstag Abend sein. Ungewöhnlich war es beim Neujahrsleuchten in Bad Nenndorf. Im Park wurden die skurril gewachsenen Süntelbuchen mittels einer Lichtinstallation wirkungsvoll ins Licht gesetzt. Bei Temperaturen von minus 10 Grad spielten wir in einem kleinen (glücklicherweise beheizten) Zelt für die durchgefrorenen und sich mit Glühwein wärmenden Besucher. Wir hielten unsere Musik dem mystischen Ambiente angemessen etwas ruhiger und kultivierter und ernteten dafür viel Lob und Applaus.

Plakat Itīs M.E. im K3 in Hameln Plakat Itīs M.E. im K3 in Hameln

Wie die Jahre zuvor spielten wir einmal mehr für die Insassen der JVA Santa Fu in Hamburg, dieses Mal allerdings erstmalig in Haus zwei. Die Akustik in der Gefängniskirche war extrem empfindlich, sodaß wir uns zu einem Unplugged-Konzert entschlossen. Ecki bearbeitete den hauseigenen Flügel, und Werner reduzierte sein Instrumentarium auf Snare und Schellenring. Die anwesenden ca 80 Gefangenen und Bediensteten schienen unser Konzert sehr zu genießen: Es wurde von Anfang an mitgeklatscht und -gesungen, und die Zuschauer waren an manchen Stellen lauter als wir selbst. So ähnlich müssen sich die Beatles gefühlt haben, als sie in den 60er Jahren mit ihrer winzigen Gesangsanlage ganze Stadien beschallen mußten. Abends spielten wir dann noch einen "regulären" Gig im Hamburger Music Club Live in der Fruchtallee, wo wir ein Wiedersehen mit vielen Hamburger Freunden hatten.

Jochen Krause Jochen Krause
(Foto Siggi & Raner)


Jochen Krause Trauerfeier Trauerfeier von Jochen Krause
(Foto HAZ)


Aber im Februar hieß es auch Abschied nehmen: Nach kurzer und schwerer Krankheit ist unser Freund und Kollege Jochen Krause viel zu früh gestorben. In Jochens Band Nightlife hatten sowohl Werner als auch Ecki zu unterschiedlichen Zeiten gespielt. Jochen war allen Radio FFN Hörern als Siggi des hannoverschen Comedy Duos Siggi und Raner bekannt, in deren Begleitband Ecki ebenfalls dabei war. Die erfolgreiche Revue „Von Linden bis nach’n Kröpcke hin" war im letzten Jahr im Theater am Aegi zweimal ausverkauft gewesen. In diesem März sollten weitere Shows folgen, die nun leider nicht mehr stattfinden werden. Auch für Itīs M.E. war Jochen prägend gewesen. Er hatte uns vor allem in der Anfangszeit desöfteren mit Raritäten von Aufnahmen unbekannter amerikanischer Sängerinnen versorgt, deren Songs wir zum Teil heute noch spielen. Auf einer bewegenden Trauerfeier in der hannoverschen Marktkirche gab ihm die Siggi und Raner Band mit drei Songs die letzte Ehre.

Gospelkirche Plakat 2012 Plakat 10 Jahre Gospelkirche
Ebenfalls in einer Kirche (der Erlöserkirche in Hannover Linden), aber zu einem wesentlich erfreulicherem Anlass (zum zehnten Gospelkirchengeburtstag) spielten wir mit Itīs M.E. nach einem sehr feinen Konzert von Sister T & the SPA Gospel Unit zur anschießenden Party. Wie auch schon im letzten Jahr wurde ausgelassen gefeiert und getanzt, und auch im nächsten Jahr sollen wir wieder dabei sein. So erfuhren wir einmal mehr, wie eng Freude und Leid zusammenliegen.



01.01.12
Volle Häuser im neuen Jahr

Es war ein erfolgreicher Jahresanfang. Im normalerweise eher auftrittsschwachen Januar absovierten wir drei sehr schöne und gut besuchte Gigs in Baden Würtemberg. Unsere kleine Süddeutschlandtour führte uns nach Leinzell, Weinstadt und Heidenheim, wo wir stets auf liebevoll engagierte Veranstalter und äußerst aufmerksame und interessierte Zuschauer trafen. Und deshalb planen wir, solch eine Tour in spätestens zwei Jahren zu wiederholen und eventuell zu erweitern.

Itīs M.E. in Leinzell Itīs M.E. im Café Leineweber in Leinzell
Foto: Armin Leineweber

Itīs M.E. in Heidenheim Itīs M.E. im Café Balzac in Heidenheim
Foto: Rose Pfaff

Nach einem Zwischenstopp in Osterode im Harz ging es am darauffolgenden Wochenende nach Nordrheinwestfalen. In Lüdenscheid und Kön waren die Läden proppevoll, die Luft zum Schneiden und die Stimmung bestens. So sollen Kneipengigs sein. Und auch das schreit nach Wiederholung.